| Imkerei Martin Hörl | 
qualitativ, regional, traditionell

"Was versteht man unter einer Biologischen Imkerei"

Wir sind mit unserer Imkerei von Anfang an Mitglied der "Austria Bio Garantie". 

"Austria Bio Garantie" kontrolliert und zertifiziert jährlich unsere Imkerei anhand folgender Kriterien.


| Allgemeine Grundsätze der biologischen Bienenhaltung |

  • Bienenfreundliche Haltungspraktiken
  • geeigneter Standort der Bienen
  • Krankheitsvorsorge durch Vorbeugen
  • Besondere Beachtung der Hygiene
  • kein Flügel stutzen der Königin
  • Überwinterung auf eigenen Honig/Pollen
  • Bekämpfen von Krankheiten mit zugelassenen Wirkstoffen
  • Haltung angepasster Bienenrassen
  • Zufütterung mit biologischen Futter
  • Bienenstöcke aus natürlichen Materialien
  • Kontrolle auf Rückstände im Wachs


| Herkunft der Bienen |

  • Bio Bienen
  • Bio Völker
  • jährlich max. 10% konventionell
  • Europäischen Rassen (Apis mellifera)
  • Regionale Ökotypen
  • Fähigkeit der Tiere zur Anpassung
  • Bienenzukauf von biologischen Betrieben
  • Völkerzukauf von biologischen Betrieben
  • Kopie des Zertifikats muss aufliegen


| Standort der Bienenstöcke |

  • In einen 3km Radius ausreichend Nektar & Pollen Angebot
  • Im Wesentlichen aus biologisch erzeugten Pflanzen bzw.  Wildpflanzen bestehen
  • Ausreichende Entfernung von Verschmutzungsquellen 

 

| Betriebsweise |

  • Pflegemaßnahmen am Bienenvolk müssen sich an den natürlichen Bedürfnissen der Bienen orientieren
  • Brutnest sollte erhalten bleiben, und im Zuge der Erweiterung nicht durch Umhängen von Brutwaben gestört werden
  • Ein-Königinnen-Betriebsweise
  • Möglichkeit zum Naturwabenbau min. 10%
  • Wabenmaterial kühl, trocken und luftig lagern

 | Fütterung |

  • Biologischer Honig aus der eigenen Einheit
  • Bio- Zucker (inkl. Bio Zertifikat)
  • Bio- Zuckersirup (inkl. Bio Zertifikat)
  • Künstliche Fütterung ist nur zwischen der letzten Honigernte und 15 Tage vor dem Beginn der nächsten Nektar- oder Honigtautrachtzeit zulässig
  • Aufzeichnung Art der Erzeugnisse
  • Aufzeichnung Fütterungsdaten, Mengen, und betroffene Bienenstöcke

 

| Schädlingsbekämpfung und Krankheitsvorsorge |

  • regelmäßige Verjüngung der Völker
  • Kontrolle der männlichen Brut
  • Regelmäßige Erneuerung des Bienenwachses
  • Systematische Inspektion der Bienenstöcke, um gesundheitlichen Anomalien zu ermitteln
  • ausreichende Versorgung der Stöcke mit Honig und Pollen
  • Regelmäßige Desinfektion des Materials und der Ausrüstung
  • Beseitigung verseuchten Materials und verseuchter Quellen

 

| Materialien der Bienenstöcke und deren Reinigung |

  • Die Bienenstöcke müssen aus natürlichen Materialien (Vollholz, Stroh, Lehm) bestehen, welche die Umwelt oder die Imkererzeugnisse nicht kontaminieren können
  • Außenbehandlung der Bienenstöcke nur mit Mitteln aus natürlichen, ökologisch unbedenklichen Rohstoffen z. B. Biozid freie Farben auf Leinöl- oder Holzölbasis und schadstoffarme Holzleime
  • Zulässige Präparate Reinigung: Kräutertee, Ameisensäure, Essigsäure, Milchsäure, Oxalsäure, Soda, Natronlauge, Wasser, Dampf, Hitze und Kälte.

 

| Verarbeitung von Bienenprodukten |

  • Verarbeitung zu Schleuderhonig: Schleudern, Sieben, Klären und anschließenden Einlagern darf der Honig nicht über 35 °C erwärmt werden 
  • Druckfiltration ist untersagt
  • Lagerung des Honig, luftdicht, dunkel, trocken und gleichbleibend kühl
  • Lagergefäße aus Edelstahl
  • Verkauf an Endverbraucher nur im Glas  (Ausnahme Wabenhonig)
  • Wassergehalt gemessen nach DIN/AOAC max. 18 %
  • HMF-Gehalt gemessen nach Winkler max. 10 mg/kg
  • Enzymaktivität gemessen nach Siegenthaler min. 37,5 Einheiten

 

| Notwendige Aufzeichnung für die Bio-Kontrolle |

  • Zukauf von Tieren: Datum, Herkunft, Anzahl,….
  • Völkerführung (inklusive Medikamenteneinsatz)
  • Ernte- und Vermarktungsmengen
  • Futtermitteleinsatz (Art, Menge, Zeitpunkt der Fütterung und welche Bienenvölker
  • Zukauf und Einsatz von Betriebsmitteln (z. B. Schädlingsbekämpfungs- oder Reinigungsmittel)
  • Zukauf von Rohstoffen (z. B. Zucker für die Fütterung, Zutaten für Verarbeitungsprodukte, z. B. Nüsse)
  • Lagepläne über Standorte der Bienenstöcke, Dokumentation bei Wanderungen


 
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